9. Mai 2008

Während ich diesen Beitrag schreibe, sitze ich im Garten und genieße die sommerlichen Temperaturen.

Allerdings haltesonnen150.jpg ich mich dabei im Schatten auf, denn erst Anfang der Woche kam ich nach einem schönen Sonnentag mit einem nicht so schönen Sonnenbrand an den Schultern nach hause.

Ich hatte mir eigentlich geschworen dieses Jahr mal keinen Sonnenbrand zu bekommen, aber leider habe ich die Kraft der Sonne wiedereinmal unterschätzt – zu meinem Ärger und nun bin ich natürlich immer darauf bedacht mich gut vor der Sonne zu schützen unter anderem mit einem hohen Sonnenschutzfaktor.

Dabei ist mir aufgefallen wie viele in meiner Umgebung gar nicht genau wissen, wie und wann man Sonnenschutzmilch überhaupt anwendet.

Daher mal eine kurze Anleitung zu den Sonnenschutzcremes, damit euch nicht das Selbe passiert wie mir anfang der Woche:

1. Hauttyp und Lichtschutzfaktor beachten: Die Haut verfügt über einen eigenen Schutzmechanismus gegen UVA-, und UVB-Strahlen, der Abhängig von der Vorbräunung und des Hauttypen ist. Je nach Lichttyp empfiehlt es sich also einen bestimmten Schutzfaktoren zu verwenden, um auch nach der Eigenschutzzeit der Haut, einige Minuten ohne Sonnenbrand auszukommen.
Welchem Lichttyp ihr angehört, könnt ihr hier einmal testen.

* Hauttyp 1 benötigt einen Schutzfaktor von ca. 40 und höher
* Hauttyp 2 benötigt einen Schutzfaktor von ca. 25 – 40
* Hauttyp 3 benötigt einen Schutzfaktor von ca. 15 – 25
* Hauttyp 4 benötigt einen Schutzfaktor von ca. 10 – 20

Diese Angaben sind natürlich nur Epfehlungen, bei einigen reicht es sicherlich auch aus niedrigere Schutzfaktoren zu verwenden.

2. Vor dem Auftragen des Sonnenschutzmittels die Haut nicht einfetten z.B. mit ölhaltigen Bodylotions.

3. Sonnenschutzmilch muss mindestens 30 Minuten vor dem Sonnenbaden aufgetragen werden, damit es zu einem ausreichenden Lichtschutz kommt. Es bringt also herzlich wenig, sich während des Sonnens noch
nachträglich einzucremen.

4. Wirkungszeit beachten: Der Lichtschutz ist natürlich nicht von dauer und lässt sich ganz leicht berechnen.
Eigenschutzzeit x Lichtschutzfaktor = Minuten der Wirkungszeit

Beispiel: 10 Minuten Eigenschutzzeit (Lichttyp 1 bzw. 2) x 25 Lichtschutzfaktor = 250 Minuten Wirkungszeit

5. Mehrmaliges auftragen der Sonnenschutzmilch erhöht weder den Schutz noch verlängert es die
Wirkungszeit!

Natürlich hält man sich nicht immer an die genaue Wirkungszeit der Sonnenschutzmilch, doch verringert die richtige Anwendung doch immerhin die Gefahr vor einem sehr schmerzhaften Sonnenbrand.

Dann kann es ja los gehen mit dem Sonnenbaden. ;-)

4 thoughts on “Sonnenschutz – Wissen wie!

  1. Ich hab auch noch ein Tipp: …am Besten auch immer Foundation mit SPF verwenden. Wenn man in Australien wohnt bekommt man eine ganz andere Einstellung zu Sonnencreme und Hut tragen. Du verbrennst dich hier so schnell und so übel, dass es Wochen dauern kann, bis sich deine Haut wieder erholt hat.

    Und noch ein Tipp: Immer Sonnenbrille tragen, auch in Deutschland!!
    So und nun bin ich wieder still ;-)

  2. Hallo Angelina,

    danke für die Tipps! Darauf wird auch immer im Kiga meiner Tochter viel Wert gelegt, aber so ausführlich kannte ich es bisher noch nicht. Ich bin dieses Jahr auch schon einmal “Sonnenbrandopfer” geworden, ohne es überhaupt zu bemerken. Wenn die Sonne scheint und dabei ein kühler Wind weht, bemerkt man nämlich überhaupt nicht, dass es eigentlich recht heiß ist – und ehe man sich versieht hat man einen echt üblen Sonnenbrand.

    Warum soll man denn eigentlich immer eine Sonnenbrille tragen? Eigentlich kann man ja ohne Brille besser sehen..

    Liebe Grüße
    lilo

  3. @ lilo:
    Eine Sonnenbrille ist fast genauso wichtig, wenn nicht noch wichtiger, wie Sonnenmilch zu verwenden.

    Durch die kurzwelligen UV-Strahlen können massive Schäden an der Netzthaut hervorgerufen werden, Hornhauttrübungen auftreten und auf lange Sicht kann es auch die Ursache für grauen Star sein, denn die UV-Strahlen dringen nicht nur durch die tiefsten Hautschichten, sondern auch tief ins Innere der Augen.

    Es kann zwar sein, dass du ohne Sonnenbrille besser sehen kannst, aber auf lange Sicht können irreversible Schädigungen hervorgerufen werden.

    Liebe Grüße
    Angelina

  4. Hi,
    danke für die Info! Meine Töchter mögen Sonnenbrillen nicht besonders, außer zum Spielen. Muss ich mal sehen, ob ich sie da hin kriege, dass sie eine aufsetzen…

    Liebe Grüße!

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