Wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, habe ich immer wieder ärger mit meinem HP-Notebook. Vor ca. 1,5 Jahren habe ich mich für den Kauf eines HP Pavilion dv6000 entschieden und nun verfluche ich diese Entscheidung von Tag zu Tag mehr. Mit dem Anfang des Sommers 2008 fingen auch die Probleme mit meinem HP-Notebook an.

Dabei achte ich auf mein Notebook, wie auf meinen Augapfel, was auch kein Wunder sein sollte, immerhin hat es einen Warenwert von 799 Euro und ist eines meiner kostbarsten Arbeitsgeräte. Transportiert wird es von mir nur unter der höchsten Sicherheitsstufe. Bevor mein Laptop einen Schaden erleidet, würde ich mich sogar selbst vor ihm werfen. Der Beweis für meine penible Umgangsweise ist das zerfletterte Displayschutztuch, welches seit meinem Erhalt Tag für Tag zurück an seinen Platz, zwischen Display und Tastatur, gelegt wird.

Ein falscher Umgang sollte damit nun wirklich ausgeschlossen sein.

Danken tut es mir mein HP-Notebook jedoch nicht: Anfang Juli 08 war es der WLAN-Chip, der seinen Geist plötzlich aufgab,  nur ein Monat später war dann die Festplatte aus heiterem Himmel irreparabel zerstört (natürlich hatte ich kein aktuelles Backup und somit Datenverlust) und wenige Wochen danach warnt mich das Notebook mit nervtötenden Pieptönen.

Bevor ich meine Arbeiten wieder um einige Tage unterbrechen müsste, weil mein HP-Notebook in der Reparatur ist, habe ich mich dann sofort aus eigenem Antrieb mit dem Kundenservice von HP in Verbindung gesetzt und meine Lage auf ein Neues geschildert.

Wirklich ernst genommen fühlte ich mich bei diesem Gespräch aber nicht: Obwohl es sich eindeutig um einen Hardwarefehler handelte wurde mir eine Neuinstallation des Betriebssystems empfohlen (haha). Wollte mich der Mitarbeiter des Supports etwa schnell abwimmeln und für dumm verkaufen?

Die blödsinnige Empfehlung des Mitarbeiters konnte ich jedenfalls nicht mehr wahrnehmen, denn kurz darauf fing das Display an zu flackern. Schon hatte HP mich wieder an der Strippe.

Aufgrund meiner schlechten Erfahrungen wollte ich mich nicht nur mit einer Reparatur abspeisen lassen und darauf warten, dass meine Garantie bei HP abgelaufen ist. Garantieerweiterung oder Ersatzleistung hießen dieses mal meine Ansprüche.

Während einige Tage vergangen sind, wurde ich auf meinen Wunsch hin, vom HP-Kundenservice kontaktiert.

Ersatzleistung oder erweiterte Garantieleistungen seien bei einem ca. 1,5 Jahre altem Notebook von HP, bei 3 maligem Defekt, in kurz aufeinanderfolgender Zeit, ausgeschlossen. Anzubieten sei jedoch, wen wunderst es, die 3. Reparatur!

Vielen Dank auch HP!

Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 24. September 2008 um 14:36 Uhr veröffentlicht und wurde unter Elektronik abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

Ein Kommentar für “Kulanz? Nicht mit HP! (Probleme mit einem HP-Notebook)”

lilo Says:

Da kauft man sich ein schweineteures Gerät und dann muss es nicht nur ständig repariert werden, sondern man erhält noch nichtmal die vereinbarte Garantieleistung. Das ist wirklich das letzte.

Angelina:
Hallo lilo, um mich/uns vor Abmahnanwälten zu schützen, musste ich deinen Kommentar leider etwas kürzen.
(Boykottaufrufe sind in Deutschland verboten.)

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