Diese sinngemäße Aussage traf Richard Wagner in der letzten Sonntagsausgabe der FAZ. Pöbelnd hat er es auf sogenannte Internetfreaks und Blogger abgesehen.

“Bizarr wirkt auch die Begeisterung für das vielstimmige Internet als kraftvolle Quelle demokratischer Lebendigkeit, wie sie von Bloggern zur Schau gestellt wird, bei denen es zu einer Festeinstellung leider nicht gereicht hat. [...] Zum Glück werden von den Abermillionen Blogs kaum welche gelesen. Womit? Mit Recht. Der Blogger bleibt der arbeitsweltliche Asoziale, mit dem draußen keiner spielen wollte.”

Ist diese Pöbelei, Richard Wagners, nicht doch eher die Furcht vor den medialen Fortschritten der Zeit?
Einen anderen Grund, weshalb Blogger auf solch niederem Niveau angegriffen werden, kann ich mir zumindest nicht vorstellen.

Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 20. November 2008 um 17:58 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

3 Kommentare für “Blogger. Arbeitslos und Asozial.”

CK TheJunction Says:

Na wenn er das sagt…
Zu gut, dass es genug blogger gibt die das Gegenteil beweisen.

lg

Angelus Says:

“Asozial” und “mit dem keiner spielen wollte” und arbeitsscheu träfe auf EINIGE große Künstler auch zu.
John Lennon z. Bsp. sagte, daß seine Karriere Zufall sei, ansonsten wäre er sicher ein Nichtsnutz geworden.
Kaum durchdacht also die Aussage.

Und “Womit? Mit Recht” – joa, vor 10 Jahren hätte ich das witzig gefunden, veraltet…

politischer Hofnarr Says:

Die traditionellen Journalisten haben eben Angst um ihre Arbeitsplätze und machen deshalb die Blogger-Szene runter.

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