20. November 2008

Diese sinngemäße Aussage traf Richard Wagner in der letzten Sonntagsausgabe der FAZ. Pöbelnd hat er es auf sogenannte Internetfreaks und Blogger abgesehen.

“Bizarr wirkt auch die Begeisterung für das vielstimmige Internet als kraftvolle Quelle demokratischer Lebendigkeit, wie sie von Bloggern zur Schau gestellt wird, bei denen es zu einer Festeinstellung leider nicht gereicht hat. [...] Zum Glück werden von den Abermillionen Blogs kaum welche gelesen. Womit? Mit Recht. Der Blogger bleibt der arbeitsweltliche Asoziale, mit dem draußen keiner spielen wollte.”

Ist diese Pöbelei, Richard Wagners, nicht doch eher die Furcht vor den medialen Fortschritten der Zeit?
Einen anderen Grund, weshalb Blogger auf solch niederem Niveau angegriffen werden, kann ich mir zumindest nicht vorstellen.

3 thoughts on “Blogger. Arbeitslos und Asozial.

  1. “Asozial” und “mit dem keiner spielen wollte” und arbeitsscheu träfe auf EINIGE große Künstler auch zu.
    John Lennon z. Bsp. sagte, daß seine Karriere Zufall sei, ansonsten wäre er sicher ein Nichtsnutz geworden.
    Kaum durchdacht also die Aussage.

    Und “Womit? Mit Recht” – joa, vor 10 Jahren hätte ich das witzig gefunden, veraltet…

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>