Während ich diesen Beitrag schreibe, sitze ich im Garten und genieße die sommerlichen Temperaturen.
Allerdings halte
ich mich dabei im Schatten auf, denn erst Anfang der Woche kam ich nach einem schönen Sonnentag mit einem nicht so schönen Sonnenbrand an den Schultern nach hause.
Ich hatte mir eigentlich geschworen dieses Jahr mal keinen Sonnenbrand zu bekommen, aber leider habe ich die Kraft der Sonne wiedereinmal unterschätzt – zu meinem Ärger und nun bin ich natürlich immer darauf bedacht mich gut vor der Sonne zu schützen unter anderem mit einem hohen Sonnenschutzfaktor.
Dabei ist mir aufgefallen wie viele in meiner Umgebung gar nicht genau wissen, wie und wann man Sonnenschutzmilch überhaupt anwendet.
Daher mal eine kurze Anleitung zu den Sonnenschutzcremes, damit euch nicht das Selbe passiert wie mir anfang der Woche:
1. Hauttyp und Lichtschutzfaktor beachten: Die Haut verfügt über einen eigenen Schutzmechanismus gegen UVA-, und UVB-Strahlen, der Abhängig von der Vorbräunung und des Hauttypen ist. Je nach Lichttyp empfiehlt es sich also einen bestimmten Schutzfaktoren zu verwenden, um auch nach der Eigenschutzzeit der Haut, einige Minuten ohne Sonnenbrand auszukommen.
Welchem Lichttyp ihr angehört, könnt ihr hier einmal testen.
* Hauttyp 1 benötigt einen Schutzfaktor von ca. 40 und höher
* Hauttyp 2 benötigt einen Schutzfaktor von ca. 25 – 40
* Hauttyp 3 benötigt einen Schutzfaktor von ca. 15 – 25
* Hauttyp 4 benötigt einen Schutzfaktor von ca. 10 – 20
Diese Angaben sind natürlich nur Epfehlungen, bei einigen reicht es sicherlich auch aus niedrigere Schutzfaktoren zu verwenden.
2. Vor dem Auftragen des Sonnenschutzmittels die Haut nicht einfetten z.B. mit ölhaltigen Bodylotions.
3. Sonnenschutzmilch muss mindestens 30 Minuten vor dem Sonnenbaden aufgetragen werden, damit es zu einem ausreichenden Lichtschutz kommt. Es bringt also herzlich wenig, sich während des Sonnens noch
nachträglich einzucremen.
4. Wirkungszeit beachten: Der Lichtschutz ist natürlich nicht von dauer und lässt sich ganz leicht berechnen.
Eigenschutzzeit x Lichtschutzfaktor = Minuten der Wirkungszeit
Beispiel: 10 Minuten Eigenschutzzeit (Lichttyp 1 bzw. 2) x 25 Lichtschutzfaktor = 250 Minuten Wirkungszeit
5. Mehrmaliges auftragen der Sonnenschutzmilch erhöht weder den Schutz noch verlängert es die
Wirkungszeit!
Natürlich hält man sich nicht immer an die genaue Wirkungszeit der Sonnenschutzmilch, doch verringert die richtige Anwendung doch immerhin die Gefahr vor einem sehr schmerzhaften Sonnenbrand.
Dann kann es ja los gehen mit dem Sonnenbaden.