20. November 2008

Diese sinngemäße Aussage traf Richard Wagner in der letzten Sonntagsausgabe der FAZ. Pöbelnd hat er es auf sogenannte Internetfreaks und Blogger abgesehen.

“Bizarr wirkt auch die Begeisterung für das vielstimmige Internet als kraftvolle Quelle demokratischer Lebendigkeit, wie sie von Bloggern zur Schau gestellt wird, bei denen es zu einer Festeinstellung leider nicht gereicht hat. [...] Zum Glück werden von den Abermillionen Blogs kaum welche gelesen. Womit? Mit Recht. Der Blogger bleibt der arbeitsweltliche Asoziale, mit dem draußen keiner spielen wollte.”

Ist diese Pöbelei, Richard Wagners, nicht doch eher die Furcht vor den medialen Fortschritten der Zeit?
Einen anderen Grund, weshalb Blogger auf solch niederem Niveau angegriffen werden, kann ich mir zumindest nicht vorstellen.

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24. September 2008

Wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, habe ich immer wieder ärger mit meinem HP-Notebook. Vor ca. 1,5 Jahren habe ich mich für den Kauf eines HP Pavilion dv6000 entschieden und nun verfluche ich diese Entscheidung von Tag zu Tag mehr. Mit dem Anfang des Sommers 2008 fingen auch die Probleme mit meinem HP-Notebook an.

Dabei achte ich auf mein Notebook, wie auf meinen Augapfel, was auch kein Wunder sein sollte, immerhin hat es einen Warenwert von 799 Euro und ist eines meiner kostbarsten Arbeitsgeräte. Transportiert wird es von mir nur unter der höchsten Sicherheitsstufe. Bevor mein Laptop einen Schaden erleidet, würde ich mich sogar selbst vor ihm werfen. Der Beweis für meine penible Umgangsweise ist das zerfletterte Displayschutztuch, welches seit meinem Erhalt Tag für Tag zurück an seinen Platz, zwischen Display und Tastatur, gelegt wird.

Ein falscher Umgang sollte damit nun wirklich ausgeschlossen sein.

Danken tut es mir mein HP-Notebook jedoch nicht: Anfang Juli 08 war es der WLAN-Chip, der seinen Geist plötzlich aufgab,  nur ein Monat später war dann die Festplatte aus heiterem Himmel irreparabel zerstört (natürlich hatte ich kein aktuelles Backup und somit Datenverlust) und wenige Wochen danach warnt mich das Notebook mit nervtötenden Pieptönen.

Bevor ich meine Arbeiten wieder um einige Tage unterbrechen müsste, weil mein HP-Notebook in der Reparatur ist, habe ich mich dann sofort aus eigenem Antrieb mit dem Kundenservice von HP in Verbindung gesetzt und meine Lage auf ein Neues geschildert.

Wirklich ernst genommen fühlte ich mich bei diesem Gespräch aber nicht: Obwohl es sich eindeutig um einen Hardwarefehler handelte wurde mir eine Neuinstallation des Betriebssystems empfohlen (haha). Wollte mich der Mitarbeiter des Supports etwa schnell abwimmeln und für dumm verkaufen?

Die blödsinnige Empfehlung des Mitarbeiters konnte ich jedenfalls nicht mehr wahrnehmen, denn kurz darauf fing das Display an zu flackern. Schon hatte HP mich wieder an der Strippe.

Aufgrund meiner schlechten Erfahrungen wollte ich mich nicht nur mit einer Reparatur abspeisen lassen und darauf warten, dass meine Garantie bei HP abgelaufen ist. Garantieerweiterung oder Ersatzleistung hießen dieses mal meine Ansprüche.

Während einige Tage vergangen sind, wurde ich auf meinen Wunsch hin, vom HP-Kundenservice kontaktiert.

Ersatzleistung oder erweiterte Garantieleistungen seien bei einem ca. 1,5 Jahre altem Notebook von HP, bei 3 maligem Defekt, in kurz aufeinanderfolgender Zeit, ausgeschlossen. Anzubieten sei jedoch, wen wunderst es, die 3. Reparatur!

Vielen Dank auch HP!

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1. April 2008

Mmmm sieht das gut aus, so ein Schokoriegel mit vielen prächtigen Erdbeerstückchen oder eine Bifi mit einer so appetitlichen Teigummantelung oder nein noch viel besser eine schön fritierte Frühligsrolle.

Im Supermarkt mit seinem eh schon niderträchtigen psychologischen Spielchen, wird einem auch noch mit der Verpackung der Lebensmittel ein wahres Geschmackserlebnis vorgegaukelt.499018_healthy_food.jpg

Das Auge isst schließlich mit! :D

Aber mal ehrlich spätestens zu dem Zeitpunkt, wenn das eben noch so ansehnliche Gericht von der Verpackung, zubereitet vor einem auf dem Teller liegt, sollte man lieber die Augen schließen.

Die Augen müssen halt mal hungrig bleiben, denn mit ihnen würde man sicherlich nicht mehr so schnell zu Fertiggerichten, Schokolade und Co greifen.

Ihr wollt harte Realität? :D
Auf Pundo3000 werden Lebensmittel in ihrer vollen und vor allem “ausgepackten” Pracht präsentiert.

Einfach herrlich. ;-)

19. März 2008

Ihr könnt es glauben oder nicht, aber ich lese tatsächlich kaum Frauenzeitschriften. Meine Informationen erhalte ich lediglich aus dem Alltag, über Newsletter und Freunde, aus meinem eigenen Interesse und natürlich über Blogs. ;-)

Vor ein paar Tagen griff ich beim Einkaufen dann doch zu einer Frauenzeitschrift, der Jolie.
Mich reizte das Thema “Die coolsten Fashion Blogger” und als verfallene Bloggerin musste ich natürlich mehr darüber erfahren.worterbuch_b200.jpg

Ich habe es jedoch noch am selben Abend bereut.
Lediglich 3 Seiten hat das groß angekündigte Thema “Die coolsten Fashion Blogger” in der Jolie eingenommen und viel neues habe ich dabei nicht erfahren.

Nagut, dachte ich mir, auf 178 Seiten sollte doch noch mehr spannendes stehen und so durchsuchte ich jeden noch so kleinen Bericht nach einer interessanten Nachricht.

Doch Fehlanzeige! Entweder stieß ich auf Nachrichten, die ich schon kannte oder nicht wissen wollte, aber das sollte auch Geschmackssache bleiben.

Was es mich wirklich abgewöhnen lässt, Frauenzeitschriften zu kaufen und zu lesen (und ich beziehe mich dabei lediglich auf bestimmte Frauenzeitschriften) ist der große Anteil an Anglizismen.

Mir ist bewusst, dass sich der Gebrauch von Anglizismen, besonders bei der jüngeren Generation, stark verbreitet hat, doch gehöre ich mit meinen 20 Jahren selbst dazu und mir gefällt der starke Gebrauch von Anglizismen überhaupt nicht.

Keiner wird etwas dagegen haben, wenn ab und an mal Anglizismen gebraucht werden, auch ich nicht, aber sollte man es nicht übertreiben.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht nur mir so geht und wenn man sich mal durch einige Diskussionsforen wühlt, wird man mir in der Hinsicht wohl schnell zustimmen können.

Oder hört sich “Food Tausch”, wie es auf dem Deckblatt der Jolie (April 2008) zu lesen ist, etwa besser an als “Lebensmittel Tausch”? -Ich denke nicht.

Es gibt noch so einige Beispiele, wie “Ernährung&Food”, “social life” oder “Hairstyles” statt “Frisuren”.

Doch ich möchte auch nicht alle Frauenzeitschriften verfluchen, es gibt immerhin noch einige Zeitschriften, die sich nicht von Anglizismen ernähren und vielleicht wird es irgendwann auch den anderen Bewusst, dass sie selbst einer jungen Generation mit dem starken Gebrauch von Anglizismen keinen Gefallen tun.

11. November 2007

Wiedermal hat mich ein Onlinetest total enttäuscht.
Ich lerne es wohl nie. :-(

Auf freundin.de, lockte mich der Beitrag “Welcher Parfum-Typ sind Sie?“.

Prompt habe ich die 9 Fragen, mit voller Ehrlichkeit, durchgespielt und ein völlig unpassendes Ergebnis bekommen.
Sogar zuvor im Test gestellte Fragen, standen mit dem Ergebnis im Zwiespalt.

Ich hoffe ihr habt mehr Glück, mit solchen Tests.